Lothar Gassmann distanziert sich von Johannes Reimer

14.06.2012 | 11:13  Uhr

Betreff: Ich distanziere mich von Johannes Reimer

Liebe Freunde,
in den 90er-Jahren hatte ich mit Johannes Reimer zusammengearbeitet. Wir haben damals sogar zusammen eine Buchreihe im Logos-Verlag (heute Lichtzeichen-Verlag) begonnen, in der von 1998 bis 2008 mehr als 60 Publikationen über Religionen, Weltanschauungen und Sekten erschienen sind.
Die drei Herausgeber dieser Reihe waren über mehrere Jahre Prof. Johannes Reimer, Prof. Reinhard Franzke und ich.
Leider werde ich bis heute aufgrund der damals gemeinsam begonnenen Buchreihe "Aufklärung" von manchen immer noch mit Prof. Johannes Reimer und seinen Ansichten identifiziert.
Daher sehe ich mich zu folgender Erklärung gezwungen:
Ich distanziere mich von Johannes Reimer
1. in der Bibelfrage
2. in der Charismenfrage
3. in der Ökumenefrage
3. bezüglich seiner Offenheit für die verführerische Emerging Church
4. bezüglich seiner Offenheit für den Islam, die erst jetzt in aller Deutlichkeit zutage getreten ist, die aber schon früher zu erahnen war.
Johannes Reimer hat nämlich bereits 1999 ein Heft für die Reihe "Aufklärung" geschrieben, in dem er schon damals den Islam verharmlost hat. Als Mitherausgeber und Initiator dieser Reihe konnte ich damals immerhin noch durchsetzen, dass überall dort, wo Reimer "Gott" für den islamischen Allah geschrieben hatte, dies in "Allah" (zur Unterscheidung vom lebendigen, einzigen Gott der Bibel) geändert wurde. Damals habe ich mich geweigert, meinen Namen als Mitherausgeber in dieses Heft zu setzen, was ansonsten in dieser Reihe nur selten vorkam. Später hat sich auch der Lichtzeichen-Verlag teilweise von Reimers liberaler Haltung distanziert.
Was ich selber glaube und vertrete, habe ich im Glaubensbekenntnis ökumenefreier Bibelgemeinden fomuliert, das auf meiner Homepage unter folgendem Link zu finden ist: www.l-gassmann.de/glaubensbekenntnis
Ich bete für Johannes Reimer, dass er wieder zu einer bibeltreuen Haltung zurückfindet.
Möge Gott uns allen das rechte Verständnis Seines Wortes, Liebe und Demut schenken.
Dr. Lothar Gassmann, im Juni 2012


Johannes Reimer: „Ich bete zu Allah!“
Für einen unverkrampften Umgang mit Muslimen haben sich zwei prominente Vertreter des protestantischen Lagers in Deutschland ausgesprochen: der ev. Landesbischof in Bayern, Bedford-Strohm, und der evangelikale Missiologe Johannes Reimer.
Anfang Mai sagte der bayerische Landesbischof: „Ich empfinde es als tiefe Bereicherung, wenn ich bei einer multireligiösen Feier neben meiner eigenen Glaubenstradition auch Musik, Texte und Gebete anderer Religionen höre und dabei erfahre, was anderen in ihrem Glauben und Leben wichtig und wertvoll ist. Ich empfinde das nicht als Verwischen der vorhandenen Differenzen, sondern als Einladung zum Verstehen der anderen und zur Wertschätzung der eigenen Tradition.“
In ähnlicher Weise äußerte sich der evangelikale Missiologe Professor Johannes Reimer in einer Hörfunksendung von ERF Medien. Dort erklärte Reimer, der auch als Dozent am Theologischen Seminar des Bundes der Freien ev. Gemeinden in Ewersbach tätig ist, dass zwischen dem Gottesbild des Alten Testamentes und dem des Korans sehr viele Gemeinsamkeiten bestünden. Muslime und Christen hätten ein fast identisches Gottesbild. Allah und der alttestamentliche Elohim seien ein und derselbe. Der einzige wesentliche Unterschied bestünde nur darin, dass Muslime zu dem „gnädigen und barmherzigen Allah“ im Islam keine persönliche Beziehung aufbauen können. Eine Gottesliebe sei dem Islam fremd. Reimer plädierte in der ERF-Sendung dafür, bei Gesprächen mit Muslimen zunächst die Gemeinsamkeiten im Gottesbild herauszuarbeiten, um dann über eine aufgebaute Vertrauensbasis von der Liebe Gottes zu erzählen. Für ihn sei es ganz selbstverständlich, dass er den Gottesnahmen Allah verwende, wenn er zusammen mit Muslimen auf Deutsch bete. Das sei für ihn kein Problem, denn die arabische Bezeichnung für Gott sei nun mal „Allah“ und alle arabischen Christen würden auch zu Allah beten, aber den christlichen Gott meinen.
Für Reimer verehren Muslime und Christen denselben Gott – den Schöpfungsgott der Bibel. Allerdings hätten die Muslime „eine eingeschränkte Sicht Gottes“, weil sie nichts davon wissen, dass dieser Schöpfungsgott auch lieben und verzeihen kann. Auf seiner Internet-Seite fordert Reimer: „Christen sollten die Scheu vor dem Begriff aufgeben und Allah als legitime Gottesbezeichnung akzeptieren!“ Zur Frage: „Dürfen Christen zu Allah beten?“ schreibt der russlanddeutsche Missiologe: „Sie beten schon – hat das geschadet?“
(Quelle: Topic Juni 2012)


Gefunden auf Johannes Reimers Homepage
Allah - Der Gott der Bibel
Ist "Allah" der Gott der Christen? Der Gott der Bibel?
Diese Predigt in Form einer "Powerpoint" erläutert anhand von Bibelstellen und Suren des Korans, welche Unterschiede zwischen dem Gott der Bibel und Allah bestehen. Sie klärt auf, dass es sich hauptsächlich um einen Unterschied des Begriffes handelt, nicht aber um einen Unterschied des Wesens Gottes.
Diese Powerpoint soll eine Hilfe für all die Leute darstellen, die sich mit dem Thema des Islam und Christentums auseinandersetzen wollen und womöglich Hilfen für eine Andacht oder eigene Predigt benötigen.
Viel Freude und vor allem Segen hiermit :)
www.reimer-ministries.com/allah-der-gott-der-bibel/

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